Im Zuge unserer Hochzeitsvorbereitungen gibt es im Vorfeld ziemlich viele Dinge zu erledigen.
Wie die meisten fleißigen Leser meines Blogs ja bereits letztes Jahr erfahren haben, geben sich meine Doris und ich am 20. Juni dieses Jahres das JA-Wort. Nachdem nun die ersten Gäste bereits die Einladung erhalten haben, gings heute zum Gemeindeamt, wo das Aufgebot niedergeschrieben wurde.
Was ist bisher noch alles geschehen im Zusammenhang mit der Hochzeit:
- Tanzkurs :-)
- Ehevorbereitungskurs (1-tägig, war aber unterhaltsamer, als gedacht)
- Kirche reserviert
- Wirt reserviert
- Musik gebucht (Crew Alpin)
- Standesamt reserviert (in Laussa, da uns mein Cousin standesamtlich traut)
- Doris hat sich ihr Kleid ausgesucht
- Hochzeitsreise ist gebucht... (=> Kenia!)
(unser Strand in Kenia)Was ist noch alles zu tun:
- Leute einladen
- mit Wirt alles ausmachen
- Ehegespräch mit Pfarrer
- Lieder für Kirche
- Dekoration, Blumenschmuck
- Menükarten
- Poltern :-)
- und vieles mehr...
Uns ist jedoch schon aufgefallen, dass (fast) alle Arbeiten für die Hochzeit uns viel Spaß und Freude machen. Das ist ja dann schon mal ein guter Anfang!

Teilnehmer: Leopold, Margrit, Gerda, Rief Rudi sen., mein Vater, Ich
Ich machte mir mit meinem Vater für Samstag eine Skitour auf die Gsuchmauer aus. Wir erfuhren jedoch, dass eine andere Gruppe auf die Kreuzmauer geht, also schlossen wir uns dort an. Beim Parkplatz (Mühlau) angekommen, mussten wir bei ca. -13° feststellen, dass wir Richtung Kreuzmauer noch ein längeres Stück im Schatten gehen mussten, deshalb entschlossen wir uns, den Scheiblingstein zu packen.
Nach einem sehr warmen und schönen Anstieg durch die "Lange Gasse" schnallten wir unterhalb des Gipfels (wenig Schnee und sehr vereist) die Ski ab und erledigten die letzten Meter "zu Fuß". Herrliches Wetter, 1500 hm, und kein Gipfelbier mitgehabt! - so etwas passiert mir kein zweites Mal!!
Daheim angekommen gab's noch leckeren Kaffee und kl. Brötchen mit Junker - Danke an Fam. Rief! :-)

Teilnehmer: Ali, Vordi, Doris, Ich
Diesesmal war unser Ziel der Gscheideggkogel im Gesäuse. Der "Gscheidegger" ist ein gern gesehener Skitourengipfel, da er relativ leicht zu erreichen ist und sich oben trotzdem ein herrlicher Blick auf die umliegenden Berge eröffnet.
Die Abfahrt war zwar nicht das Gelbe vom Ei, aber es war aufgrund der Schneemenge auch nicht anders zu erwarten.
Gscheidegger - wir sehen uns wieder!
Teilnehmer: Vordi, Koki, Ich
Vorgenommen hatten wir uns eigentlich den Mittagskogel. Nachdem wir das Admonterhaus passiert hatten, mussten wir noch eine Traverse zum Gipfelanstieg queren. Mitten in der Traverse blickte jedoch schon blanker Fels hervor, was die Überquerung für uns ziemlich unangenehm machte. Nach kurzer Überlegung (und Dank eines bereits abfahrenden Tourengehers, welcher sich sichtlich den Hang herunterquälte) kehrten wir um und genossen vor der Grabneralm noch die Sonne und ein Original-Dosen-Weizenbier. Ich ließ mir dann von meinem Vater sagen, dass die Stelle wegen der geringen Schneemenge gar nicht so ohne ist, da gings ja auch ziemlich steil bergab.
Trotzdem war's eine sehr schöne Tour - wenn auch ohne Gipfelsieg!
Teilnehmer: Ali, Vordi, Iris, Koki, Doris, Ich
Ursprünglich planten wir den Aufstieg über die Grabneralm, nach ein paar Höhenmeter jedoch verfranzten wir uns irgendwo im Wald (wer hat bitte diese Spur angelegt!!??) und mussten in ziemlich unwegsamen Gelände aufsteigen. Für meine Doris war dies gleich mal eine erste Bewährungsprobe in Sachen Spitzkehren-Gehen ,-)
Oberhalb des Waldes kamen wir nun doch wieder in die richtige Spur und konnten den wunderschönen Ausblick genießen. Am Gipfel war's ziemlich windig, deshalb kurz Fotos geknipst und wieder abwärts zur Grabneralm. Schneeverhältnisse waren gut, deshalb machte das runterfahren auch sehr viel Spass.
Bei der Grabneralm kauften wir uns noch etwas Gutes :-), was wir dann jedoch bereuten in Anbetracht der doch etwas überhöhten Preise (noch dazu, wo das Nahrungsmittel mit dem Jeep bis vor die Haustüre gebracht werden kann!).
Hut ab an dieser Stelle vor meiner lieben Doris, die hier eigentlich ins kalte Wasser gesprungen ist und trotzdem den Gipfel bezwungen hat!
Montag, 15. Dezember, Losenstein: Im Tal ist es grün, dass man glauben könnte, es ist Frühling. Doch der vorerst letzte hartnäckige Schnee (vor allem der zusammengepresste auf der Skipiste :-) macht es doris und mir möglich, eine kleine aber feine Skitour auf die Schosser-Hütte zu gehen. "Falls ich Glück habe" - denkt sich der kleine Matthias - "kann ich vielleicht ein paar nette Nachtaufnahmen machen", denn es war ja eine halbwegs klare Nacht. Also packte ich meine d40 und das überall-hin-mitnehmen-können-stativ mit ein und wir machten uns auf den Weg. Nach der sehr erholsamen Tour im Freien und der wunderbaren Stille (bis auf das Knirschen und Knacksen im Wald *brrrrrrr*), trafen wir auf der Hütte ein, wo wir schon freudig empfangen wurden und wir sogleich einen halben liter Glühmost kredenzt bekommen haben. Vor der bevorstehenden Talfahrt wollte ich also besagte Nachtaufnahmen machen. D40 ausgepackt, Stativ ausgefahren, Stativ in den Schnee gesteckt (es hat an besagtem Abend ziemlich geblasen) und Kamera auf höchste Lichtempfindlichkeit - doch Oha! Da war doch noch irgendwas?!?!? => RICHTIG: die Schnellwechselplatte! Ich weiß zwar bis heute nicht, warum ich die nicht auf der Kamera oder dem Stativ hatte, aber naja - das wars dann mit meinen Nachtaufnahmen (welche sicher sooooooo lässig geworden wären!).
Aber ich finde, ich habs auch ohne Stativ ziemlich gut hinbekommen! ,-)
Der etwas hellere Bereich ist Steyr (ca. 25 km entfernt) und der dickere weiß-schimmernde Faden im rechten Bildbereich ist der Mond :-)
und wieder bestätigt sich das sprichwort: "Man lernt nur aus Fehlern"!
"wo auch immer" heisst das ins deutsche übersetzte programm "varekai" des cirque du soleil, welches gerade in wien station macht. nach einem kurzen zwischenstop im schweizerhaus (da gabs auch ein gutes Hacker-Pschorr-Zwickl!) trafen wir im "zirkus-zelt" ein. schon der äußere anblick des zeltes gibt dem besucher den anlass zur freude auf das, was ihn innen erwarten sollte. es ist fast so, als ob man in eine andere welt eintritt. man vergisst für zweieinhalb stunden die sorgen des alltags und lässt sich von den fantastischen farbspielen, froher musik und einzigartiger akrobatik verzaubern. erwähnenswert auch die "clown"-einlagen zweier tollpatschiger animateure. trotz der relativ hohen kartenpreise (70 euro aufwärts) habe ich keinen cent bereut. absolute empfehlung!
sogar dem didi mateschitz und dem franz klammer hat's gefallen :-)