Anlässlich meines Geburstages hab ich mir mit meinen Gutscheinen ein neues Objektiv erworben. Ein kleines, aber feines Nikkor 35mm Fixbrennweitending mit einer Lichtstärke von 1:1.8.
Das mit der Fixbrennweite ist zwar immer etwas gewöhnungsbedürftig, da man sich immer mit der Kamera bewegen muss, dafür gibts aber auch wirklich klasse Bilder.
Bsp.:
Übung macht den Meister, deshalb werd ich wohl noch viele (schöne) Stunden mit dem Objektiv verbringen....
wollte der Welt nur sagen, dass ich nun 30 Jahre alt bin.
Nassfeld. Sonne. Perfekte Pisten. Weizenbier. Gemütliche Hütte (= Unterkunft). Schweinebraten. Ripperl. Schlafen. Ausruhen. Skifahren. Skitour. Wärme. Lachen. Genießen.
Das war Nassfeld 2010.
Letzten Freitag machten sich Martin, Manu, Wolfgang, Doris, meine Doris und ich auf nach Bochum. Wohlgemerkt mit dem Auto (Danke an Martin für den Sharan). Grund dafür war ein Besuch des Musicals "Starlight Express". Abfahrt in Losenstein: 08:30, Ankunft in Bochum: 16:30. Dann ging's noch schnell zu einem Mexikaner einen Happen (fr)essen (schmeckte ausgezeichnet!), um 20:00 Uhr begann dann das Musical. Die Halle fasst ca. 1600 Zuschauer, einer davon war der 13-millionste Besucher!!! (bekam dann auch ein kleines Auto geschenkt). Das Musical ist wirklich lässig, nicht ohne Grund gibt es das jetzt schon seit gut 20 Jahren! Nach dem Musical checkten wir noch einen Cocktail in der Hotellobby (Hotel war übrigens direkt neben der Heimstätte des Vfl Bochum - leider war der Fuchs nicht da zwecks Autogramm), und dann ab ins Bettchen. Am nächsten Tag fuhren wir dann wieder ein Stückchen weiter südlich nach Köln. Der kurze Trip nach Köln zahlte sich auf jeden Fall aus - lässige Stadt mit witzigen Pubs und Lokalen. Natürlich durfte auch der Dom nicht fehlen - über 500 Stufen rauf auf einen der Türme ließen den Cocktail wieder entfliehen. Am Abend wurde jedoch der Cocktail-Verzehr wieder etwas verstärkt, doch das zuvor gegessene Steak ließ dem alkoholischen Gesöff nahezu keine Chance ,-) Alles in Allem ein wunderbarer Kurztrip, sehr zu empfehlen!
...denken sich vielleicht meine eifrigen blog-Leser(innen)!? Das ist aber weit gefehlt, die Zeit vor Weihnachten ist oft (leider) viel zu hektisch und voller Termine. Deshalb find ich es gut, dass man sich gerade in dieser Zeit auf grundlegende Dinge besinnt, so einfache Sachen wie
"Familie", "Freundschaft" oder "Natur".
Der erste Schneefall auf der Hohen Dirn zum Beispiel war eine Riesen-Freude. Und wenn man so ein Geschenk des Himmels auch noch mit Freunden genießen kann, gibt's doch eigentlich nichts Schöneres.
Dann gab's da noch eine spontane Vollmondwanderung auf den Steinernen Jäger. Meine Schwägerin feierte ihren 30. Geburtstag auf der Jungscharalm, letztes Wochenende wurde mit einer Feuershow und einem größeren LagerfeuerFeuer die Sonnenwende gefeiert, welche übrigens genau genommen heute um 18:47 Uhr ist, und gestern gab es noch eine kleine Skitour mit meiner Doris auf den Glasenberg.
All das sind Erlebnisse und Tage, die, so meine ich, die Sorgen des Alltags vergessen lassen und immer als eine positive Erinnerung in unserem Gedächtnis bleiben.
Dennoch sollten wir in dieser Zeit auch an die Menschen denken, die diese Möglichkeit nicht haben...
Am ersten Mittwoch vor Martini darf der steirische Jungwein (Junker) zum ersten Mal ausgeschenkt werden. Das ganze findet dann im Rahmen einer sogenannten Junkerpräsentation in vielen Bundeshauptstädten statt. So auch am 04.11. in Linz. Wolfi, Doris, Paulchen, meine Doris und ich besorgten uns dazu Eintrittskarten. Im Palais kaufmännischen Verein fanden sich 78 Weinbauern aus der Steiermark ein, um ihren neuen Tropfen anzudrehen. Beim Eingang bekommt man ein Schleiferl ums Handgelenk und ausgestattet mit einem Weinglas kämpften wir uns durch die Vielzahl an Weinbauern -u. bäuerinnen.Dazu gab's überall Weißbrot und Wasser zum Runterspülen. Wenngleich die Anbieter nur ca. 2 große Schluck einschenkten, kommt da in Summe doch ganz schön was zusammen :-)
Ein stellte sich bei Paul und mir bald heraus: ein steirischer Schilcher-Junker is schon was feines!
In der letzten Augustwoche gings gemeinsam mit den Schwiegereltern und der Familie meiner Schwägerin auf die Seiser Alm. Nach einem Mords-Trum-Stau über den Brenner wurden wir mit einer atemberaubenden Landschaft entschädigt. Von einem Apartment mitten in Kompatsch starteten wir so einige kleinere und größere Touren. Kein einziger Regentropfen die ganze Woche - wir hatten also ziemliches Glück. Das einzige, was vielleicht ein bisschen anzukreiden wäre, ist die Tatsache, dass die Seiseralm natürlich nicht nur bei uns bekannt ist - deshalb gibts viele viele zahlreiche Wanderer, Bergsteiger, Touristen und Pensionisten, die da die zahlreichen Spazier-u. Wanderwege säumen.
Jedenfalls war ich begeistert von dieser Alm und ich hoffe, vielleicht auch mal im Winter, irgendwann zurückzukehren.

Einige Impressionen gibt's hier...